Verein für Erinnerung, Bildung und Begegnung

Erinnern. Bilden. Menschlich handeln.

Würdesache baut eine dauerhafte Bildungs- und Erinnerungsarbeit auf. Wir entwickeln Lehrkräftefortbildungen, Lernangebote für junge Menschen, persönliche Begegnungen und würdiges Gedenken — gemeinsam mit anderen.

Unser Vereinskonzept lesen (englisches PDF)

„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Artikel 1 · Grundgesetz

Die Menschenwürde steht am Anfang des Grundgesetzes. Sie ist auch unser Ausgangspunkt: Erinnerung soll Respekt, Verantwortung und praktisches Handeln stärken.

  • Bildung stärken
  • Begegnung ermöglichen
  • Verantwortung teilen

Zentraler Schwerpunkt · Lehrkräftefortbildung

Wir entwickeln Seminare, die Lehrkräfte im Umgang mit Antisemitismus stärken und Menschlichkeit praktisch machen — im Klassenzimmer und darüber hinaus.

Zentraler Schwerpunkt · Lehrkräftefortbildung

Antisemitismus begegnen. Menschlichkeit leben.

Wir entwickeln Seminare, die Lehrkräfte im Umgang mit Antisemitismus stärken und Menschlichkeit praktisch machen — im Klassenzimmer und darüber hinaus.

Fortbildungsprogramm im Aufbau · Anfragen und Pilotpartnerschaften willkommen
  • Ab der Grundschule: Würde, Zugehörigkeit, respektvolle Sprache
  • Gezielte Erinnerungsarbeit ab Klasse 9
So planen wir die Arbeit mit Schulen
Format
Ein Vormittagsseminar von etwa vier Stunden ist ein erstes Planungsmodell. Inhalte, Pausen und Dauer stimmen wir altersgerecht mit der Schule ab.
Zeiten
Anfragen sind für Montag bis Freitag während der Schulzeit möglich. Ein Termin ist erst nach gemeinsamer Abstimmung bestätigt.
Kosten
Im ersten Jahr möchten wir die Angebote durch Förderung für Schulen kostenfrei ermöglichen. Das hängt von der Finanzierung ab. Für spätere Angebote sind Kostenbeiträge vorgesehen; die Konditionen stehen noch nicht fest.
Fachliche Begleitung
Frühere Fachberatung ist in die Überlegungen eingeflossen. Für die weitere Entwicklung suchen wir qualifizierte Begleitung; aktuell sind keine festen Fachpartner zugesagt.
Lehrkräfte

Antisemitismus erkennen. Sicher reagieren.

Die geplanten Seminare verbinden historische Grundlagen mit heutigen Erscheinungsformen. Lehrkräfte üben, antisemitische Aussagen einzuordnen, Grenzen zu setzen, Betroffene zu unterstützen und fachliche Hilfe hinzuzuziehen.

Klassen

Menschlichkeit im Miteinander üben.

Mit altersgerechten Aufgaben tragen Lehrkräfte das Gelernte in ihre Klassen: aufmerksam zuhören, Vorurteile hinterfragen, Ausgrenzung erkennen und Grenzen achten. Niemand muss persönliche Erfahrungen offenlegen oder für eine ganze Gemeinschaft sprechen.

Alltag

Aus Haltung wird eine konkrete Handlung.

Vorgesehen sind Übungen zum Umgang mit ausgrenzenden Aussagen, zum sicheren Hilfeholen und zur Unterstützung anderer sowie kleine Gedenk- oder Gemeinschaftsprojekte. Gemeinsam wird ausgewertet, was sich dadurch verändert — in der Schule, online und außerhalb des Klassenzimmers.

Eine Gruppe von Teilnehmenden sitzt in einem Klassenraum mit VR-Brillen.
Einblick in eine frühere VR-Vorführung in Israel · bereitgestelltes Projektmaterial; kein Würdesache-Schulpilot.

Fünf verbundene Handlungsfelder

Ein Verein. Fünf Wege, Erinnerungsarbeit zu stärken.

Lehrkräfte fortbilden

Zentraler Schwerpunkt · Programm im Aufbau

Geplante Fortbildungen verbinden historische Einordnung, kollegialen Austausch und Raum für schwierige Fragen zu Holocaustvermittlung, Antisemitismus und Menschenwürde. Kurze Leitfäden, Gesprächsimpulse und Unterrichtsbeispiele sollen Lehrkräfte dabei unterstützen, Inhalte an ihre Klassen anzupassen und digitale Medien verantwortungsvoll einzusetzen.

Wissen und Urteilskraft junger Menschen fördern

Schul- und Jugendformate · in Entwicklung

Geplante Werteseminare und altersgerechte Lernangebote verbinden Menschenwürde, Respekt und Urteilskraft mit praktischem Handeln. Wertearbeit kann bereits in der Grundschule beginnen; gezielte historische Erinnerungsarbeit ist ab Klasse 9 vorgesehen.

Junge Menschen zusammenbringen

Begegnung und Austausch · in Entwicklung

Moderierte Begegnungen, Austauschformate und gemeinsame Projekte sollen junge Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen miteinander ins Gespräch bringen. Lern- und Begegnungsreisen sind ein zukünftiges Vorhaben, zu dessen Entwicklung pädagogische Vorbereitung, ein Schutzrahmen und gemeinsame Nachbereitung gehören.

Würdig gedenken

Partnerschaftlich zu entwickeln

Bei Gedenkveranstaltungen und Zeremonien stehen die Würde der Verfolgten und Ermordeten, die Perspektiven ihrer Familien und die Geschichte des jeweiligen Ortes im Mittelpunkt. Mit Zustimmung und sorgfältiger Einordnung sollen die Geschichten der Überlebenden für kommende Generationen gegenwärtig bleiben.

Bestehende Kräfte verbinden

Kooperationen willkommen

Würdesache möchte vorhandenes Wissen und Erfahrung verbinden, statt Parallelstrukturen aufzubauen. Wir suchen den Austausch mit Schulen, Gedenkstätten, jüdischen Gemeinden, Jugendorganisationen und weiteren erfahrenen Partnern. Kooperationen werden gemeinsam entwickelt und nicht vorweggenommen.

Aktuell im Aufbau

Weitere Vorhaben: Begegnungen, Lernen und Erinnern

Aktuell im Aufbau

Was wir als Nächstes aufbauen.

Erster EntwicklungszyklusZentraler Schwerpunkt · Pilotpartner gesucht

Fortbildungsprogramm für Lehrkräfte.

Die erste Programmlinie entsteht rund um historisch fundierte Holocaustvermittlung, Antisemitismus, Menschenwürde, Zeitzeugenschaft, sensible Lernsituationen und den verantwortungsvollen Einsatz digitaler Medien. Schulen, Fortbildungseinrichtungen, Gedenkstätten und erfahrene Lehrkräfte können sich als Entwicklungspartner melden.

Pilotpartnerschaft besprechen
Bestätigter Besuch · Programm in Abstimmung

Avigdor Neumann in Deutschland.

Avigdor Neumann wird vom 5. bis 8. Oktober 2026 in Deutschland sein. Institutionelle Beiträge zur Erinnerungs- und Bildungsarbeit werden koordiniert; derzeit ist kein öffentlicher Termin bestätigt. Einzel- oder Privattreffen mit Avigdor werden nicht angeboten.

Institutionelle Zusammenarbeit anfragen
Zukünftige Handlungsfelder · noch nicht buchbarWeitere Vorhaben: Begegnungen, Lernen und Erinnern

Neben der Lehrkräftefortbildung möchten wir weitere Wege entwickeln, die Lernen, Begegnung und praktische Verantwortung verbinden. Partner, Termine, Finanzierung und der konkrete Umfang dieser Vorhaben sind noch offen.

Familiengeschichten über Generationen weitertragen
Wir möchten Nachkommen von Holocaust-Überlebenden zu Gesprächen an Schulen in Deutschland einladen. Sie erzählen aus ihrer eigenen Perspektive von Familiengeschichte, Erinnerung und ihrem Leben heute — nicht stellvertretend für die Überlebenden. Die Begegnungen werden mit interessierten Mitwirkenden und Schulen entwickelt, mit Vorbereitung, sensibler Moderation und Nachgespräch. Personen und Termine stehen noch nicht fest.
Lern- und Begegnungsreisen für junge Menschen
Geplant sind altersgerechte Jugendreisen mit pädagogischer Vorbereitung, begleiteten Begegnungen und gemeinsamer Nachbereitung. Geschichte verstehen, jüdisches Leben kennenlernen und unterschiedlichen Erfahrungen zuhören sollen zu verantwortlichem Handeln im Alltag ermutigen. Ein passender Betreuungs- und Schutzrahmen ist Voraussetzung.
Werteseminare: von der Haltung zum Handeln
Geplante Seminare beschäftigen sich mit Menschenwürde, Respekt, Zugehörigkeit und Zivilcourage. An altersgerechten Alltagssituationen sollen junge Menschen üben, zuzuhören, Ausgrenzung zu erkennen, Hilfe zu holen und füreinander einzustehen — in der Schule und darüber hinaus.
Friedhöfe und Massengrabstätten würdig bewahren
Langfristig möchten wir zum würdigen Erhalt und zur behutsamen Pflege von Friedhöfen und Massengrabstätten von Opfern nationalsozialistischer Verfolgung beitragen. Ob und wie eine Unterstützung möglich ist, soll gemeinsam mit zuständigen Trägern, betroffenen Gemeinschaften und Fachstellen geklärt werden; bei jüdischen Begräbnisstätten mit den zuständigen jüdischen Gemeinden. Die Würde der Verstorbenen, religiöse Traditionen und der Schutz des Ortes haben Vorrang. Konkrete Maßnahmen sind noch nicht vereinbart.

Bisherige Arbeit

Diese dokumentierten Begegnungen fanden vor der Gründung von Würdesache statt. Sie prägen unsere Arbeit, waren aber keine Projekte des neuen Vereins.

Bisherige Arbeit

Erinnerung beginnt mit Begegnung.

Diese dokumentierten Begegnungen fanden vor der Gründung von Würdesache statt. Sie prägen unsere Arbeit, waren aber keine Projekte des neuen Vereins.

Avigdor Neumann spricht in einem hellen öffentlichen Gebäude mit zwei Frauen.
Begegnung mit Avigdor Neumann · Foto: Yossi Zeliger
In Avigdors eigenen Worten

„Ich hoffe, diese Arbeit ermutigt junge Menschen, sich nicht nur zu erinnern, sondern die Würde jedes Menschen zu erkennen.“

Avigdor Neumann · Übersetzung aus dem englischen Original · unterzeichnet am 2. September 2026
Dokumentiert · 12. März 2025 · vor Würdesache

Digitale Begegnung an der FOSBOS Kaufbeuren

Mehr als 200 Schülerinnen und Schüler hörten Avigdor Neumann per Video; weitere bayerische Schulen waren zugeschaltet. Der veröffentlichte Bericht dokumentiert Fragen und Eindrücke der Jugendlichen.

Schulbericht lesen Auch im Kreisbote · 8. April 2025
Dokumentiert · 7. Mai 2019 · vor Würdesache

Zeitzeugenbegegnung an der Mittelschule Kaufering

Avigdor Neumann und Max Volpert sprachen mit der Klasse 8A über Verfolgung und Überleben. Die Schule dokumentierte den historischen Kontext und das Gespräch mit den Jugendlichen.

Schuldokumentation lesen

Weitere Unterlagen werden zusammengeführt. Reichweiten nennen wir erst, wenn die zugrunde liegende Dokumentation vollständig ist.

Ein Projekt in der Praxis

Ein Projekt in der Praxis

Ein Film kann eine Tür öffnen. Pädagogik entscheidet, was folgt.

Dieser Kurzclip zeigt eine Präsentation des Projekts „Avigdor“ in Israel. Für Würdesache ist VR ein mögliches pädagogisches Werkzeug — mit Vorbereitung, echter Wahlmöglichkeit, Schutz und gemeinsamer Reflexion.

Der Clip ist nicht der vollständige 360°-Film. Ein Würdesache-Schulangebot in Deutschland ist noch in Entwicklung.

VR-Begegnungen für Schulen und Gruppen

Auch Vereine, Jugendgruppen, Gemeinden und andere organisierte Gruppen können eine pädagogisch begleitete Vorführung mit VR-Brillen anfragen. Wir besprechen Zielgruppe, Gruppengröße, Ort, Technik, Kosten sowie Vor- und Nachbereitung persönlich. Die Anfrage ist noch keine Buchungsbestätigung; ein Angebot erfolgt nach Klärung der Nutzung und Durchführung. Für Minderjährige ist gezielte Erinnerungsarbeit ab Klasse 9 vorgesehen.

Vorführung für eine Gruppe anfragen
In Israel produziert · Wo das immersive Format entstand

Der vollständige VR-Film „Avigdor“ wurde von Triumph of the Spirit (Nitzcha Haruach) produziert. Würdesache bereitet seinen pädagogischen Einsatz in Deutschland mit den zuständigen Rechteinhabern vor; eine formale Nutzungs- und Betriebsvereinbarung ist noch nicht abgeschlossen.

Triumph of the Spirit kennenlernen

Einblick in das Projekt „Avigdor“

Video als MP4 öffnen

74 Sekunden · Originalclip mit englischen Untertiteln · bereitgestellt über Bila Nuiman; Filmcredit: Spokesperson’s Division, President’s Residence. Standbild: Yossi Zeliger.

Was im Video zu sehen ist

Der Clip zeigt Avigdor Neumann bei einer Präsentation des Projekts, im Gespräch und im Zusammenhang mit einer VR-Vorführung. Weitere Teilnehmende probieren die Brillen aus. Es handelt sich um einen Einblick in die bestehende Umsetzung in Israel, nicht um den eigentlichen 360°-Film und nicht um ein bereits durchgeführtes Würdesache-Schulangebot.

Der Originalclip ist hier direkt eingebunden. Keine automatische Wiedergabe und kein externer Videoplayer.

Unterstützer

Unterstützer

Menschen, die den Gedanken mittragen.

Avigdor Neumann und Bila Nuiman unterstützen das Anliegen in persönlichen, unterzeichneten Erklärungen vom 2. September 2026. Ihre Stimmen ermutigen uns, Erinnerung mit Verantwortung im Heute zu verbinden.

Persönliche Unterstützung ist keine institutionelle Partnerschaft oder zugesagte Fachberatung. Wer mit Wissen, Kontakten oder Förderung beitragen möchte, kann sich beim Verein melden.Würdesache unterstützen

“Remembrance has meaning when it strengthens respect, responsibility and humanity in the present.”

Bila Nuiman · englisches Original · unterzeichnet am 2. September 2026
Titelseite des Würdesache-Förderpapiers

Unser Förderpapier · PDF

Vision & Förderkonzept

Unser Vereinsauftrag, der pädagogische Ansatz und das geplante erste Programmjahr — und wie Ihre Unterstützung daraus Wirklichkeit werden lassen kann.

Englisches PDF · 13 Seiten · September 2026 · 736 KBProgramm und Budget sind Planungsangaben, keine abgeschlossenen Aktivitäten oder zugesagten Fördermittel.